Städtchen und Hafen an der Nordküste der Insel Hvar, Mitte des 19. Jh. wurde das Sumpfland des Küstengebiets trockengelegt und allmählich das neue Zentrum Jelsas aufgebaut. Mit den umgebenden Ortschaften (Pitve, Vrisnik, SvirCe u.a.) ist Jelsa durch Lokalstraßen verbunden, und eine Schiffsverbindung schafft Anschluss nach Split auf dem Festland und Bol auf Brac.
Die erste Siedlung entstand um die kleine Kirche St. Johannes im Feld, die im 17. Jh. zu einem Barockbau mit achteckigem Grundriss erweitert wurde. Um die Kirche gestaltete sich ein Platz, der im 17._19. Jh. sein heutiges Aussehen erhielt. Die im 16. Jh. erbaute und befestigte Pfarrkirche St. Fabian und Sebastian ist ein dreischiffiges Bauwerk mit einem steinernen Tonnengewölbe. Einer der Barockaltäre ist das Werk des Holzschnitzers Antonio Porri. Im Neuen Park steht eine Skulptur des kroatischen Komponisten A. Dobronic (1878_1955), ein Werk von S. Drinkovic. Unweit, von Jelsa liegen Reste einer antiken Festung namens Tor und bei Crkvica Reste eines römischen Bauwerks.
Jelsa hat eine reiche touristische Tradition. Das erste Hotel, Jadran, wurde 1911 erbaut; 1913 erschien der erste illustrierte Touristenführer in kroatischer Sprache. Heute ist Jelsa ein wichtiges Fremdenverkehrszentrum: vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten (Hotels, Appartements, Campingplätze), das Sport -und Freizeitangebot (Tennisplätze, Tenniskurse, Minigolf, Boccia, Tauchkurse sowie Verleih von Wassersportausrüstung), ferner die weithin bekannte Gastronomie (sowohl Meeresfrüchte als auch bekannte kroatische Weine) machen Jelsa zu einem beliebten und gefragten Sommerurlaubsort. Ausflüge (Boi, Makarska u.a.) werden ebenfalls organisiert.
In den Sommermonaten finden verschiedene Kultur- und Vergnügungsveranstaltungen statt, wo man natürlich nach Herzenslust flirten kann. Dazu gehören etwa die Antun- Dobronic- Tage (20. Juli bis 20. August).
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